
Wer schon mal auf einem Musikfestival war, kennt beide Sorten: Die einen kaufen ihr Ticket, bevor auch nur eine Band feststeht. Sie kennen das Gelände, die Leute und das Bier. Die anderen warten aufs Line-up und buchen erst, wenn ihre Lieblingsband dabei ist.
Bei Fachkonferenzen ist das nicht anders. Stammgäste buchen früh, andere warten auf Themen und Referenten. Nur dass beim Konferenzticket oft noch jemand mitredet, der weder Band noch Bier kennt: der Chef.
Im Artikel zum Call for Papers haben wir beschrieben, wie aus Einreichungen ein ausgewogenes Programm wird. Programm steht, Referenten wissen Bescheid. Geschafft? Leider nicht. Jetzt muss der Ticketverkauf anlaufen: Aus Interessenten sollen Teilnehmende werden.
Ein Ticket für eine hochpreisige Fachkonferenz kauft man selten aus dem Bauch heraus. Selbst wenn das Programm überzeugt, ist noch offen, wer zahlt und wer zustimmen muss.
Diese Fälle überschneiden sich. Zwischen Interesse und Buchung liegt also oft mehr als ein Klick. Manchmal liegt dort erst einmal ein Gespräch und eine Unterschrift.

Für den Verband heißt das: Er muss nicht nur Interesse wecken, sondern möglichst viele Hürden aus dem Weg räumen – und wenn es ein Shuttlebus zur schwer erreichbaren Veranstaltungslocation ist. Vieles andere lässt sich mit unserer Plattform für Event & Conferencing vorbereiten und später ohne großen Aufwand verwalten.
Erst buchen, dann Namen nennen: Wer ein ganzes Team anmeldet, weiß oft Monate vorher nicht, wer am Ende wirklich fährt. Unternehmen buchen deshalb unpersonalisiert als Gruppenbuchung und weisen die Tickets später zu. Das erledigt der Käufer selbst in seinem Account, bei Bedarf mit weiteren Ticketverwaltern. Rechnungsadresse und Rechnungs-E-Mail lassen sich unabhängig davon angeben. Bezahlt wird per Rechnung, Kreditkarte, PayPal oder über die vom Verband eingerichteten Zahlungswege.
Ein Ticket für jeden Kalender und jedes Budget: Nicht jeder hat vier Werktage am Stück für Weiterbildung übrig. Also gibt es Tickets für ein, zwei oder drei Tage, mit oder ohne Abendveranstaltung oder Schulungstag. Ticketarten lassen sich kombinieren, als Bundle anbieten und mit Mitgliederpreisen oder Rabattcodes versehen. Auch kostenfreie Tickets, etwa für Referenten, sind möglich. Und wenn der Kalender dazwischenfunkt: umbuchen, übertragen, stornieren.
Dabei sein, wie es passt: Vor Ort, online oder später per On-demand-Ticket. Weil zwei spannende Vorträge erfahrungsgemäß gern parallel laufen, gibt es Aufzeichnungen. Unterlagen und Mitschnitte stehen je nach Freigabe für Ticketkäufer, Mitglieder, angemeldete Nutzer oder alle bereit. Wer im Unternehmen berichten soll, hat das Material gleich zur Hand.
Nachweise ohne Nachfragen: Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen werden automatisch erstellt. Je nach Veranstaltung wird die Anwesenheit beim Einlass oder direkt vor dem Vortragsraum erfasst. Anschließend stehen die Nachweise im persönlichen Profil zum Download bereit. Der Verband muss keine PDFs einzeln verschicken.
Ein bisschen Vorfreude: Give-aways können im Ticket enthalten sein und beim Einlass ausgegeben werden. Wer das Konferenz-Shirt möchte, bucht es gleich mit.
Mit der Buchung ist die Entscheidung gefallen, aber die Arbeit geht weiter: Teilnehmende verwalten, Änderungen berücksichtigen, den Einlass vorbereiten und später die Nachweise bereitstellen. Auf der Plattform für Event & Conferencing laufen Ticketverkauf, Teilnehmerverwaltung und Zutrittskontrolle zusammen. Käufer erledigen vieles selbst, der Verband behält den Überblick. Und wer teilnehmen will, muss sich wenigstens nicht auch noch mit dem Buchungssystem herumschlagen.
Wie das funktioniert, zeigen wir auf unserer Seite zu Event & Conferencing. Worauf es bei einer Eventplattform im Verbandsumfeld sonst ankommt, steht in Elf Dinge, die eine Eventplattform im Verbandsumfeld wirklich leisten muss.