
In einem gemeinsamen Projekt entwickelte escape für FORMOST eine E-Commerce-Plattform, die den digitalen Vertrieb eines kuratierten Sortiments ermöglicht. Ziel der Onlineshop-Entwicklung war es, das hochwertige Einkaufserlebnis eines physischen Stores digital erlebbar zu machen – mit klarer Produktlogik, fundierten Inhalten und stabilen Verkaufsprozessen. Im Folgenden stellen wir die Umsetzung des Projekts vor.

Projektstand
2016 (MVP)
Thema
Digitale E-Commerce-Plattform für die hochwertige Präsentation eines kuratierten Manufaktur- und Designsortiments
Kundin
FORMOST GmbH (Tochtergesellschaft der escape GmbH)
Branche
Handel / Manufaktur-E-Commerce
Leistungen
Strategie, Konzeption, Projektmanagement, Entwicklung, Integration, Qualitätssicherung und Betrieb der Commerce-Plattform
Design, UX/UI
Personentage
~100 Personentage
Technologien
CMS (cellms), HTML, CSS, JavaScript
FORMOST vereint Designklassiker, Manufakturprodukte und Premiumprodukte zeitgenössischer Marken zu einem kuratierten Sortiment, das stark von Ästhetik, Materialität und Designgeschichte geprägt ist. Der Vertrieb begann ursprünglich über einen stationären Showroom, in dem persönliche Kaufberatung, Haptik und visuelle Inszenierung eine zentrale Rolle spielten.
Mit dem geplanten Einstieg in den Onlinehandel stand FORMOST 2016 vor der Herausforderung, dieses hochwertige Produkterlebnis digital abzubilden. Ziel war es, Produkte nicht nur funktional zu listen, sondern ihre gestalterische Qualität, Herkunft und Geschichte sichtbar zu machen – mit hochwertigen Bildern, fundierten Inhalten und einer User Experience auf Premium-Niveau.
Üblich sind dafür getrennte Systeme für Content und Commerce, die nur eingeschränkt zusammenarbeiten. Gesucht wurde eine Lösung, die Content und Commerce sinnvoll verzahnt – also anspruchsvolle Produktpräsentation und redaktionelle Inhalte so miteinander verbindet, dass die Beratungsqualität und Atmosphäre des Stores digital spürbar bleiben. Die Plattform sollte nach außen als hochwertiger Markenauftritt funktionieren und intern eine effiziente Pflege der Inhalte ermöglichen.


Gemeinsam mit FORMOST entschied sich escape bewusst gegen ein funktionsüberladenes Standardsystem. Ziel war ein fokussiertes E-Commerce-MVP, das den Shop als zentralen Kanal für die digitale Inszenierung eines kuratierten Sortiments begreift.
Im Vordergrund standen Funktionsklarheit und Verlässlichkeit statt Funktionsbreite. Die Lösung sollte hochwertige Produktpräsentation ermöglichen, komplexe Produktstrukturen sauber abbilden und zugleich eine stabile Grundlage für Weiterentwicklung im DACH-Markt schaffen.
Die maßgeblichen Entscheidungsargumente waren:
escape konzipierte, steuerte und realisierte die Umsetzung durchgängig – von der Struktur bis zum Betrieb:


escape und FORMOST begrenzten den Projektscope bewusst, um den Shop schnell als funktionierenden Verkaufskanal mit stabiler Produktlogik zu etablieren. Beide Seiten trafen zentrale Struktur- und Architekturentscheidungen früh und setzten sie konsequent um.
Die enge Zusammenarbeit zwischen escape, FORMOST und Rosendahl (UX/UI) stellte sicher, dass Gestaltung, Nutzerführung und technische Umsetzung durchgängig aufeinander abgestimmt waren. Ein iteratives Vorgehen mit kontinuierlicher Validierung zentraler Funktionen sorgte zusätzlich für Planungssicherheit und Qualität im Ergebnis.
Der Online-Shop transportiert den kuratierten Anspruch des Sortiments auch digital und macht Beratungsqualität und Atmosphäre des Stores online erlebbar.
Fundierte Produktinformationen, Storytelling und hochwertige Visuals – als gelebtes Content-Marketing im E-Commerce – stärken Vertrauen und Kaufentscheidung.
Klare Strukturen im Shop reduzieren redaktionellen Aufwand und sichern durchgängige Datenkonsistenz.
Das Modell erlaubt es, Sortiment, Inhalte und Funktionen schrittweise zu erweitern, ohne die bestehende Struktur zu verändern.
Der Onlineshop bildete die digitale Grundlage für die weitere Entwicklung von FORMOST. Mit dem Wachstum des Unternehmens reichte ein leistungsfähiger Onlineshop allein nicht mehr aus: Handelsprozesse mussten kanalübergreifend organisiert und zentral gesteuert werden – von der Warenwirtschaft bis zur Lieferkette.
Wie escape diese Integration von stationärem und digitalem Handel zu einem gemeinsamen System umgesetzt hat, zeigt der Case Unified Commerce bei FORMOST.

